2019
ANTIKENSAMMLUNG DER UNIVERSITÄT BERN

Vernissage: 
Freitag 07. Juni 2019, 18:30 UHR
Eröffnungsfeier im Hauptgebäude der Universität Bern
Hochschulstrasse 4
Aula / 2. OG


Ausstellungsdauer:
08.Juni 2019 - 07.Juni 2020

Öffnungszeiten: Do / Fr / Sa / So, 14 - 17 Uhr
Antikensammlung der Universität Bern
Hallerstrasse 12
3012 Bern
FACING HISTORY – KULTURGESCHICHTE IM DIALOG
In einer spartenübergreifenden Kooperation haben wir für die Antikensammlung der Universität Bern ein Ausstellungskonzept entwickelt, das durch den Einsatz von digitalen Medien in Verbindung mit den künstlerischen Ausdrucksformen des Schauspiels und der Videokunst ein äusserst lebhaftes Kulturerlebnis ermöglicht. Unser Ausstellungskonzept wurde im Rahmen des Wettbewerbs «kultur.digital» vom Amt für Kultur des Kantons Bern ausgezeichnet.
MEINE KULTUR ? DEINE KULTUR ? UNSERE KULTUR ?
Im Fokus der Ausstellungsthematik steht die europäische Kultur- und Mentalitätsgeschichte. Verbindende kulturelle Werte, wie sie sich ausgehend von der Renaissance, der Aufklärung und der Reformation bis hin zu den Prozessen der Emanzipations- und der Gleichstellungsbewegung in jüngerer Vergangenheit herausgebildet haben, beinhalten sehr dringliche Themen, die in der gegenwärtigen Gesellschaft erneut hochaktuell geworden sind. Unser Ausstellungsprojekt nutzt historische Anknüpfungspunkte um zivilisatorische Prozesse wie Migration und Integration in einen übergeordneten kulturellen Kontext zu stellen.
KULTURVERMITTLUNG INTERAKTIV & PARTIZIPATIV
Durch interaktive Szenografien werden die Skulpturen der Antikensammlung anhand von Videoprojektionen zum Leben erweckt. Sie treten in einen direkten Dialog mit dem Publikum. Digitale Technologien wie die Sprach- und Gesichtserkennung ermöglichen eine physische Interaktion zwischen den griechischen Gottheiten und den Besuchern. Die Skulpturen können direkt angesprochen und zu ihrer Biografie, resp. zu ihrer Geschichte befragt werden. In prägnanten Videosequenzen beantworten die Götter und Heroen die an sie gerichteten Fragen und geben Auskunft zu ihrer Herkunft und zu ihrer Liebes- und Lebensgeschichte.
DIALOG DER KULTUREN
Mit der Ausstellung wollen wir die junge multikulturelle Generation gezielt ansprechen und sie für ihre gemeinsame Geschichte (und Zukunft) begeistern. In pädagogisch attraktiver und künstlerisch innovativer Form wird kulturelle Verantwortlichkeit gegenüber sich selbst und der Gesellschaft sinnlich erfahrbar. Der Besuch der «interaktiven Antikensammlung» wird zu einer fantastischen Entdeckungsreise in die kollektive und in die eigene Identität. Die Ausstellung fördert den Dialog zwischen den Generationen, zwischen jung und alt, zwischen fremd und vertraut. Sie wirkt positiv stärkend auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt und leistet einen aktuellen und notwendigen Beitrag an das Bildungsangebot im Kanton Bern mit schweizweiter Ausstrahlung.
PREISGEKRÖNTES AUSSTELLUNGSKONZEPT
Das Projekt basiert auf einem Konzept der Medienkunstschaffenden Frantiček Klossner und Marc-André Gasser in Kooperation mit Prof. Dr. Elena Mango. Das Ausstellungskonzept wurde im Rahmen des Wettbewerbs «kultur.digital» vom Amt für Kultur des Kantons Bern ausgezeichnet.

Die Realisierung der Ausstellung wurde ermöglicht durch Förderbeiträge von:
Kulturförderung des Kantons Bern, Ernst Göhner Stiftung, Hans-Eugen und Margrit Stucki-Liechti Stiftung HMSL, Beisheim Stiftung, Stiftung Vinetum, Burgergemeinde Bern, Ursula Wirz-Stiftung, Temperatio Stiftung, Kultur Stadt Bern, Fondation Johanna Dürmüller-Bol, Carola Ertle & Günther Ketterer, sowie durch die Mitarbeit und Unterstützung von: Recycled TV AG für Film und Fernsehen, MAG Design Creative Engineering, Andergarten GmbH, Kohler Elektro Bern AG, Blech Punkt AG, Einzigartiges.ch, Yokto.net, Tierpark Bern, Verein zur Förderung von Medienkunst SEHNERV.org

Wir danken für die freundlichen Unterstützung.


Realisierungspartner:


FACING HISTORY
Trägerschaft:
Verein Sehnerv
www.sehnerv.org
Antikensammlung der Universität Bern
www.iaw.unibe.ch/antikensammlung
Links:
Erziehungsdirektion des Kantons Bern
www.be.ch
Der Bund vom 15.02.2017
www.derbund.ch
Berner Zeitung vom 15.02.2017
www.bernerzeitung.ch